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Tipps für die richtige Pflege von Rasenflächen

Die ersten Sonnenstrahlen im Frühling bringen es ans Licht: Von saftigem Grün und dichtem Wuchs ist nach den Strapazen des Winters auf den meisten Rasenflächen nicht viel übrig. Jetzt braucht der Rasen dringend Pflege.

Wenn der Boden auf etwa 10 Grad erwärmt ist, ist es Zeit für den ersten Rasenschnitt.
Normaler Rasen sollte dabei auf 3,5 bis 5 Zentimeter gekürzt werden. Wer Zeit sparen will und den Rasen selten, dafür aber besonders kurz mäht, bewirkt das Gegenteil eines gesunden
Rasens: Er dünnt die Grasnarbe aus. Als zeitsparende Alternative zum herkömmlichen Rasenmäher bieten sich neue Hightech-Gartengeräte an. Sie mähen den Rasen vollautomatisch. Der Hobbygärtner muss nur Wochenprogramm und Schnitthöhe festlegen, dann verlässt der Mäher zum gewünschten Zeitpunkt seine Ladestation und arbeitet bei vollem Akku zweieinhalb Stunden lang. Den Grünschnitt zerkleinert der Robomow RM200 so fein, dass er als Mulch auf dem Rasen verbleibt und dem Boden dadurch wichtige Nährstoffe wieder zuführt.

Die Nährstoffversorgung wird unterstützt, wenn Gartenbesitzer im Frühjahr mit einem Vertikutierer den Rasenfilz entfernen und gleichzeitig den verdichteten Boden aufbrechen. Für kleinere Flächen eignen sich Elektro-Rasenlüfter auf größeren Arealen Benzinmodelle. Gute
Düngung bereitet den Rasen nach der Durchlüftung auf die intensive Wachstumsphase von Anfang Mai bis Ende Juni vor. Eine dichte Grasnarbe erhält, wer den Rasen in dieser Phase zweimal wöchentlich mäht. Danach genügt ein Grünschnitt pro Woche.

Beim Bewässern heißt es im Sommer klotzen statt kleckern: 15 Liter Wasser Pro Quadratmeter dürfen es sein. Der Spätsommer bietet sich an, um Unkraut auszustechen und schadhafte Stellen nachzusäen. Zum Abschluss des Rasenjahrs sollte der Gartenfreund den Boden im Oktober mit einer Düngung für den Winter stärken und so spät wie möglich einen letzten Schnitt auf 3 bis 5 Zentimeler vornehmen.Dabei wird auch das Laub auf der Grünfläche entfernt.